Das israelische Atom(waffen)programm

Auch wenn Israel sein Atomprogramm schon lange nicht mehr leugnet, ist es noch immer eines der delikatesten Verschlusssachen des jüdischen Staates. Israel ist nicht nur das einzige Land in seiner Region, das Atomwaffen besitzt, sondern auch das einzige dort, das nicht den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet hat und deshalb nicht von der IAEA kontrolliert wird. Sein Vernichtungspotential beläuft sich auf 200 bis 500 Atomsprengköpfe (die Atommacht Nr. 1 USA hat etwa 7500). Die Nuklearwaffen-Schwelle, sie ist für Länder mit ziviler nuklearer Infrastruktur nicht besonders hoch, ist seit Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags 1968 von diversen Staaten überschritten worden. Israel dürfte Ende der 1960er die sechste und erste „inoffizielle“ Atomwaffenmacht geworden sein, vor Indien, Südafrika, Pakistan, Nordkorea.

Bereits bald nach der Gründung Israels 1948 begann das Militär mit der Suche nach Bodenschätzen in der Negev-Wüste und fand dort, südlich von Beersheva, Phosphat, das Uran enthielt. David Ben Gurion (geboren als David Grün im heutigen Polen), der das zionistische Projekt in Palästina ab Anfang der 1920er, lange bevor er Chef der Jewish Agency wurde, fast 40 Jahre lenkte, merkte ungefähr in dieser Zeit an: „Was Einstein, Oppenheimer und Teller, alle drei Juden, für die USA auf dem nuklearen Gebiet gemacht haben, könnten Wissenschafter auch für Israel, für ihre eigenen Leute, tun.“ Israel bekam in den 1950ern, unter dem „Atoms for Peace“-Projekt von Eisenhower, von den USA einen Leichtwasser-Forschungsreaktor der in Nahal Sorek aufgestellt wurde. Dieser spielte beim Aufbau einer (zunächst zivilen) nuklearen Infrastruktur eine gewisse Rolle. Ernst David Bergmann aus Berlin leitete diesen Aufbau, durch seine Forschung am Weizman-Institut in Rehovot und als langjähriger Chef der israelischen Atomenergie-Kommission (1952 gegründet, zunächst im Verteidigungsministerium untergebracht, später direkt dem Ministerpräsidenten unterstellt). Unter ihm gelang die Uran-Extraktion aus dem geförderten Phosphat und möglicherweise die eigene Herstellung von Schwerwasser. Andere Wissenschafter, die eine entscheidende Rolle in Israels Nuklearforschung spielten, waren Aharon Katzir (Katchalsky), ebenfalls ein Chemiker, und die Physiker Juval Neeman und Raymond Fox, der am Lawrence Livermore National Laboratory in den USA gearbeitet hatte, 1957 immigrierte und dabei eventuell entscheidendes Know How mitbrachte. Umgekehrt wurden unter Bergmann Studenten ins Ausland, vor allem die USA, geschickt, um Nuklearphysik zu studieren. Neeman wurde übrigens Jahrzehnte später für die rechtsextreme Techija-Partei Wissenschaftsminister in einer Begin-Regierung.

Israels erster wichtiger Verbündeter war Frankreich. Nach der Machtübernahme von G. A. Nasser in Ägypten bekämpfte dieser Israel, wie er die Unabhängigkeitsbewegungen in Nordafrika gegen die Franzosen (in Marokko, Tunesien, vor allem aber Algerien) unterstützte. Die teilweise dadurch begründete Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Israel soll auch die Weitergabe von Informationen über diese Bewegungen durch Juden in diesen Ländern, über Israel an Frankreich, miteingeschlossen haben. Die Zusammenarbeit erstreckte sich auch auf die Entwicklung konventioneller Waffen(systeme), darunter das „Mirage“-Kampfflugzeug. Als Ägyptens Präsident Nasser 1956 den Suez-Kanal verstaatlichte, sahen Grossbritannien, Frankreich und indirekt auch Israel ihre macht- und wirtschaftspolitischen Interessen bedroht und initiierten eine Invasion, die sie im Pariser Vorort Sevres besiegelten. In diesem Sevres-Protokoll hat Frankreich Israel für seine Unterstützung gegen Ägypten nukleare Hilfe zugesagt. Der Suez-Krieg endete mit der Besetzung Ägyptens durch diese drei Mächte, die auf Druck der USA und der Sowjetunion aber aufgegeben werden musste. Die Entscheidung Ben Gurions für israelische Atomwaffen dürfte rund um diesen Krieg 1956 gefallen sein. Die Beschwörung von Vernichtungsphantasien und der Gebrauch der Erinnerung an den Holocaust spiel(t)en im Zionismus immer wieder eine Rolle, als Motivation oder als Rechtfertigung, beim Siedlungsbau, bei der Einschätzung militärischer Kräfteverhältnisse gegenüber den Palästinensern, auch bei der Nuklearoption. Davor hatte Israel möglicherweise versucht, unter den nuklearen Schirm der USA zu kommen.

Ein neues Abkommen zwischen Israel und Frankreich 1957 besiegelte die nukleare Zusammenarbeit, Frankreich scheint mit dem israelischen Ziel der Atombombe einverstanden gewesen zu sein und sagte neben dem Bau eines Reaktors auch den einer Plutonium-Anlage zu. Dabei soll laut Farr (siehe Quellen) auch das israelische Wissen um die Verwicklung von Politikern und anderen Entscheidungsträgern der französischen Vierten Republik in das Vichy-Regime eine Rolle gespielt haben. Frankreich konnte sich auf bahnbrechende Forschung am Gebiet der Kernphysik, nicht zuletzt jene der Curies, stützen, als es nach dem Zweiten Weltkrieg ein zunächst ziviles Atomprogramm begann. Die Entscheidung für sein militärisches fiel 1954 durch Ministerpräsident Pierre Mendès-France. 1958 begann in Dimona der Bau der israelischen Atomanlage unter der Aufsicht französischer Ingenieure und Techniker. Neu immigrierte Mizrahis (Juden aus asiatischen und afrikanischen Ländern) wurden zum Graben für den unterirdischen Raum für die Wiederaufbereitungsanlage eingesetzt. Diverse Deckgeschichten für die Anlage gab es schon in der Bauphase. Als Frankreich 1960 in der algerischen Sahara seine erste Atombombe erfolgreich testete, war Israel als Beobachter dabei. Eine entscheidende Rolle im israelischen Atomprogramm spielte, von Anfang an, Shimon Peres, zunächst als hochrangiger Funktionär im Verteidigungsministerium und rechte Hand von Gurion. Zusammen mit diesem und Bergmann führte er Israel zur Atombombe. Peres verhandelte den Sevres-Vertrag aus und unterhielt gute Beziehungen zu führenden französischen Politikern der 4. Republik. Er schuf den technischen Geheimdienst LEKEM (oder LAKAM), von Benjamin Blumberg geführt, der ursprünglich für den Schutz der Anlage in Dimona zuständig war, und  hinter den Beschaffungsaktionen für Uran (siehe unten) stand.

In Dimona wurde das “Negev Nuklear-Forschungszentrum“ (englisches Akronym NRCN, hebräisch KAMAG) Anfang der 1960er fertiggestellt. Der aus Frankreich gelieferte Reaktor „Machon-1“ (unter der weithin sichtbaren Kuppel) ging 1962 in Betrieb. Der Reaktor arbeitete offiziell mit 24 Megawatt, war in Wirklichkeit aber um einiges leistungsstärker. Er war nie mit Turbinen zur Energieproduktion verbunden, war von Anfang an zur Bombenproduktion konzipiert. Die Plutonium-Wiederaufbereitungsanlage („Machon-2“) wurde, teilweise mit französischer Hilfe (siehe unten), unterirdisch eingebaut, mit ihr wurde ab 1965 oder 1966 aus dem abgebrannten Kernbrennstoff des Reaktors waffenfähiges Plutonium von Uran getrennt. Das Uran für den Reaktor wurde aus dem eigenen Phosphat hergestellt, aus französischen Afrika-Kolonien geliefert, in Argentinien und Südafrika gekauft, hinzu kam das gestohlene (siehe unten). Der Großteil des Schwerwassers für den Reaktor wurde 1959 von Norwegen gekauft, dem eine friedliche Nutzung versichert wurde und das Recht auf Kontrollen zugesagt wurde. Davon fand jedoch nur eine statt, 1961, bevor der Reaktor in Betrieb ging. Nach den Offenbarungen des früheren Dimona-Technikers Vanunu 1986 (siehe unten) pochte Norwegen erfolglos auf sein zugesagtes Inspektionsrecht oder auf IAEO-Inspektionen. Mit dem Plutonium aus Dimona produzierte Israel Atombomben, Frankreich lieferte wahrscheinlich auch das Design dafür. Israel hatte vermutlich 1967, nach dem Krieg, seine ersten Atombomben fertig, einzelne Komponenten schon früher, vielleicht hatte es beim 6-Tage-Krieg auch schon zwei einfache Bomben. Die Bombenproduktion lief zwischen den Kriegen 1967 und 1973 auf Hochtouren, v. a. unter Ministerpräsidentin Golda Meir. Der Amerikaner Richard K. Smyth lieferte Israel in den 1970ern widerrechtlich elektronisches Nuklearzubehör (Krytrons, zur Auslösung der A-Bomben notwendig) und wahrscheinlich auch Raketen-Technologie, über den Filmproduzenten und Waffenhändler Arnon Milchan, der auch bei Israels „Deals“ mit Südafrika eine Rolle spielte. Smyth entzog sich der Strafverfolgung durch Untertauchen. Die Israelis Nebenzahl und Levin haben eine Laser-Anreicherungsmethode für Uran (den AVLIS-Prozess) entwickelt, um 1973 herum, vermutlich in Zusammenarbeit mit Südafrika. Mit dieser Technik dürfte in Dimona neben der Plutonium-Herstellung auch Uranreicherung zur Bombenherstellung stattfinden. Vanunu (s.u.) gab an, in Dimona wurde radioaktiver Dampf nur abgelassen, wenn Westwind wehte, also in Richtung Jordanien. Kürzlich gab es Berichte über Klagen von ehemaligen Arbeitern der Anlage wegen gesundheitlichen Schäden als Resultat ihrer Arbeit dort.

Die USA bekamen Ende der 1950er/ Anfang der 1960er, seit eines ihrer U2-Aufklärungsflugzeuge das Gelände in Dimona (auf dem noch Bauarbeiten stattfanden) überflogen hatte, Wind von den israelischen Vorhaben. Für John F. Kennedy, Präsident 1961 bis 1963, gehörte die Eindämmung der Weiterverbreitung von Atomwaffen zu seinen aussenpolitischen Hauptzielen, ausserdem wollte er in „Nahost“ durch eine Unterstützung Israels nicht noch mehr an Boden verlieren gegenüber der Sowjetunion, die in der Region einige Verbündete  gewonnen hatten, vor allem Ägypten unter Nasser. Auf eine erste Anfrage der Amerikaner dürfte Israel geantwortet haben, in Dimona entstehe eine „Textilfabrik“. Nach der amerikanischen Entdeckung machte aber auch Israels damaliger Verbündeter Frankreich Druck, eine Erklärung abzugeben, so dass Ben Gurion in der Knesset die Geschichte vom 24 MW-Reaktor erzählte, der friedlicher Forschung diene. JFK gegenüber versicherte Gurion, dass die israelischen Anliegen jene der „freien Welt“ seien. Kennedy verlangte aber Inspektionen in Dimona, erst als die Spannungen zunahmen, liess Ben Gurion, 1961, eine zu. Die Amerikaner sollten kontrollieren ob dort wirklich kein waffenfähiges Plutonium hergestellt wurde. Ihnen wurde in Dimona, u. a. von Ephraim Katzir (dem Bruder des in das Atomprogramm involvierten Wissenschafters, der selbst an Israels biologischen Waffen mitarbeitete und später Staatspräsident wurde), eine Art potemkinsches Dorf gezeigt, bzw. nur die oberirdische Anlage, der Reaktor. Die US-Inspektoren ließen sich täuschen und lieferten daraufhin, 1962, die „Hawk“-Raketen an Israel, ohne auf der bisherigen Bedingung dafür, dem Rückkehrrecht für die 1948 vertriebenen Palästinenser, zu bestehen. Die Hawk wurden rings um Dimona in Stellung gebracht. Wegen Kennedys Drängen auf weiteren Inspektionen und Gurions Hinhaltetaktik kam es in weiterer Folge wieder zu Spannungen. Im Mai 1963 trat Gurion nach einem ultimativem Brief Kennedys als Ministerpräsident zurück und reichte das Problem an seinen Nachfolger Eshkol weiter. Dieser soll vom militärischen Atomprogramm weniger überzeugt als Gurion gewesen sei. Von ihm stammt die Erklärung zu dem Programm, Israel habe keine Atomwaffen und werde sie auch nicht als erstes Land des Nahen Ostens einführen, die die heute noch aktuelle israelische Mitteilungspolitik diesbezüglich begründete, eine der Zweideutigkeit aus Unschuldsbeteuerungen einerseits (in Dimona wird heute offiziell Nuklearforschung betrieben) und Abschreckungs- bzw. Drohgebährden ohne Haftung dafür andererseits. Nach der Ermordung Kennedys liess Eshkol einen amerikanischen Besuch pro Jahr zu, mit dem die Wahrheit über Dimona nicht herauszufinden war (Inspektoren wurden nie nach unten gelassen; sie wurden auch über die Leistung getäuscht mit der der Reaktor operierte).

Unter Lyndon Johnson und ab dem Nahostkrieg 1967 vertiefte sich die Zusammenarbeit zwischen den USA und Israel, nicht zuletzt die militärische, bei konventionellen Waffen, auch Kampfjets. Spätestens unter Nixon wussten die USA von Israels Atomwaffen und akzeptierten sie stillschweigend. Unter ihm wurden auch die „Inspektionen“ in Dimona eingestellt. Die Intensivierung der Beziehungen zu den USA fielen mit der Abkühlung zu jenen mit Frankreich zusammen. Charles de Gaulle war ab seinem Amtsantritt 1958/59 kritisch gegenüber der nuklearen Kooperation mit Israel eingestellt, vor allem was die Plutonium-Anlage bzw. den militärischen Teil betraf. Das Bekanntwerden der Atomanlage durch die USA veranlasste De Gaulle, den Bau der Plutonium-Anlage abbrechen zu lassen. Frankreich sollte nur noch einem rein zivilen Programm assistieren. Shimon Peres gelang es aber, das Ende der französischen Unterstützung für die Plutonium-Anlage hinauszuzögern. Als es soweit war, hatte er bereits die Baupläne sowie Kontakte zu französischen Firmen, um die Anlage ohne offizielle französische Hilfe fertigzustellen. Im Krieg 1967 sah De Gaulle Israel als Aggressor und beendete die Unterstützung, endgültig auch die nukleare. Im Krieg 1967 wurde ein israelisches Kampfflugzeug über der Anlage in Dimona abgeschossen, von einer israelischen Rakete.

In zumindest zwei Fällen dürfte Israel bzw. sein Technik-Geheimdienst LEKEM für den Diebstahl von Uran verantwortlich sein. Da war zum einen die Apollo-Affäre, nach der Stadt in Pennsylvania in der die Firma NUMEC, die nukleare Brennstoffe für Atomkraftwerke produzierte, unter ihrem Präsidenten Zalman Shapiro ihren Sitz hatte. 1965 begannen die amerikanische Atomenergiekommission AEC und das FBI zu ermitteln, nachdem zwischen 200 und 500 Pfund (etwa 100 bis 250 kg) hochangereichertes (für A-Bomben zu verwendendes) Uran im Inventar fehlte. Klarer ist das Bild bei der Plumbat-Affäre 1968: Eine deutsche Chemiefirma bzw. eine israelische Strohfirma tätigte in Belgien (bei der Union Minière) einen Urankauf zur angeblichen Verarbeitung in Italien. Die EURATOM genehmigte den Verkauf und das Uran bzw. Yellowcake (verarbeitetes Uran, der Ausgangsstoff für die Herstellung von Brennelementen) verließ den Hafen Rotterdam an Bord eines Schiffes mit dem Namen „Scheersberg A“, das (noch unter anderem Namen) vom LEKEM (oder Mossad) in der Türkei gekauft worden war, in Richtung Genua. Auf offener See wurde das Yellowcake, 200 Tonnen, auf einen israelischen Frachter umgeladen und nach Israel gebracht. „Plumbat“, Blei, weil das auf den Fässern mit dem Yellowcake stand. Eine Anlage für die Umwandlung von Yellowcake in Uran-Brennelemente gehört auch zum Komplex in Dimona. Das Plutonium, das beim Betrieb des Reaktors entsteht, ist schliesslich für die Bomben zu verwenden. Die „Scheersberg“ war auch 1969 beteiligt, als Israel fünf Patroullienboote in Cherbourg „entführte“, die es gekauft hatte, deren Auslieferung aber von Frankreich nach De Gaulles Beendigung der militärischen Zusammenarbeit zurückgehalten wurde.

Nasser wusste von Israels Bombenarbeit und versuchte sie zu vereiteln, Israel gelang es, wahrscheinlich relativ knapp, 1967 das nukleare Fenster zu schliessen; die ägyptische Luftwaffe soll Dimona in den 1960ern mehrmals überflogen haben. Im Yom-Kipur-Krieg 1973 spielten Israels Atombomben eine heimliche Rolle und das tun sie seither. Während des Krieges ließ Golda Meir „Jericho“-Raketen mit Nuklearsprengköpfen bestücken, etwa als Israel in der Defensive war, die Syrer dabei waren, die Golan-Höhen zurückzuerobern. Entweder weil sie in der Situation wirklich einen Einsatz erwog oder um diese Vorbereitungen und eine solche Erwägung für andere Geheimdienste zu lancieren. Für den sowjetischen, um an die arabischen Staaten eine Warnung zu senden, und den amerikanischen, um Lieferungen von Waffen und Munition zu bekommen. Israel bekam die Lieferungen. Und, die Furcht vor einem Einsatz könnte bei der arabischen Kriegsführung dann gut eine Rolle gespielt haben. Die Sowjetunion könnte wiederum nukleare Hilfestellung für Ägypten erwogen bzw. als Drohkulisse aufgebaut haben, als sich der Kriegsverlauf zugunsten Israels wendete. Die Existenz des israelischen Nukleararsenals ist seit diesem Krieg allgemein bekannt.

Israel beansprucht in „der Region“ ein nukleares Monopol (Shimon Peres hat schon auf einer Atomkonferenz 1966 in Kanada eine atomwaffenfreie Zone in Nahost abgelehnt) und setzt diesen Anspruch durch. Ägypten hat unter Nasser gewisse Anstrengungen unternommen, um, mit Hilfe deutscher Wissenschafter und Techniker, in den Besitz eines Raketenprogramms, möglicherweise mit einer nuklearen Option, zu gelangen – und wurde auf Weg dorthin von Israel gestört („Operation Damocles“). Der Irak begann unter Saddam Hussein in den 1970ern ein Atomprogramm, das auch eine militärische Komponente hatte, und wurde dabei, wie einst Israel, v.a. von Frankreich unterstützt. Israel versuchte, früh, das Programm mit Sabotage und Morden (die Ermordung Gerald Bulls, eines kanadischen Waffenkonstrukteurs, der nuklearfähige Artillerie an Israel verkaufte aber dann auch an Irak, 1990, wird auch damit in Zusammenhang gebracht) abzuwürgen (wie zur Zeit beim iranischen Programm) und liess 1981 einen Bombenangriff auf den Reaktor „Osirak“ bei Bagdad fliegen (über Saudi-Arabien) – ganz der seit Ben Gurion praktizierten militärischen Doktrin folgend, potentielle Feinde durch überraschende Präventivangriffe auszuschalten zu versuchen. Der Einsatzleiter der Aktion sagte, „Wir wussten dass sie dort dasselbe machten wie wir in Dimona.“ Der Irak setzte sein Atomprogramm anderswo fort, nun erst recht mit einer militärischen Stossrichtung. Beobachter wie Bob Woodward und Richard Betts haben gemeint, die Aktion habe Iraks Atomwaffenprogramm eher beschleunigt als verzögert. Für Israel war die Aktion 1981 dann Wahlkampfthema, Shimon Peres, damals  Oppositionsführer, verurteilte sie. Als der Irak 1991 Scud-Raketen auf Israel feuerte, während USA und Verbündete die Invasion in Kuwait zurückschlugen, hat Israel wie 1973 Vorbereitungen für einen nuklearen Schlag getroffen. Irak dürfte sein Nuklear(waffen)programm Mitte der 1990er aufgegeben haben, lange bevor dieses (und angebliche Verbindungen des Baath-Regimes zu Al-Quaida) als Begründung für den Krieg 2003 herhalten mussten. 2007 hat Israel eine Nuklearanlage in Syrien, in der Nähe von Dair az-Zur, bombardiert, kurz bevor diese ihren Betrieb aufnehmen sollte.

Eine vereinte arabische Militäraktion gegen Israel ist seit dem Friedensabkommen mit Ägypten unter Sadat unwahrscheinlich, hinzu kamen Konflikte wie der zwischen den Baath-Regimen in Syrien und Irak, und mit dem Ende des Kalten Krieges fiel die sowjetische Unterstützung für Staaten wie Syrien weg. Die Konfrontation hat sich zum Iran und mit ihm verbündeten Regimen und Gruppen verlagert. Israel droht dem Iran seit Jahren wegen dessen angeblich noch immer betriebenen militärischen Atomprogramms und den angeblichen Vernichtungsdrohungen Ahmadinejads. Zur unterstützenden „PR“ gehört auch eine aufwändige Kampagne im deutschsprachigen Raum, die gerne die Menschenrechtsverletzungen des iranischen Regimes für ihre Zwecke benützt und ein entspanntes Verhältnis zu Atombomben und Krieg insgesamt hat.

Der wichtigste nukleare Partner Israels nach der Beendigung des diesbezüglichen Verhältnisses mit Frankreich war das Apartheid-Regime in Südafrika. Die nukleare Zusammenarbeit war der pikanteste und geheimste Aspekt in der Partnerschaft der beiden Regime. Jan C. Smuts, der langjährige (Vor-Apartheid-) Ministerpräsident Südafrikas war sehr pro-zionistisch und hat über seinen Einfluss in London die Staatsgründung Israels erleichtert. Die engen Beziehungen der beiden Staaten wurden von ihm begründet. Im Krieg 1967 half Südafrika unter Premierminister Vorster Israel mit der Lieferung von Flugzeugen und konventionellen Waffen. So richtig eng wurde die Beziehung aber nach dem Krieg 1973, als die meisten afrikanischen Staaten die Beziehungen zu Israel abbrachen, darunter auch „Zaire“ unter Mobutu, wo Israel im militärischen und wirtschaftlichen Bereich stark involviert war, das jedoch die Beziehungen inoffiziell weiterlaufen ließ. Die nukleare Zusammenarbeit erstreckte sich sicher auf südafrikanische Bereitstellung von Uran (wurde nach dem Ende der französischen Lieferungen Hauptlieferant) und Testmöglichkeiten für Raketen gegen israelisches Know How für Südafrikas eigenes Atomprogramm, sowie Trägersysteme. Vielleicht auch auf mehr. Ernst D. Bergmann, die treibende wissenschaftliche Kraft des israelischen Atomprogramms, war natürlich auch in die nukleare Zusammenarbeit mit Apartheid-Südafrika miteinbezogen. 1968 pries er bei einem Besuch dort in einer Rede vor dem Südafrikanischen Institut für internationale Angelegenheiten die wissenschaftlichen Beziehungen der beiden Länder und sprach von „gemeinsamen Problemen“. Peres spielte auch in diesem Kapitel von Israels Nuklearprojekt eine wichtige Rolle, u. a. bei der Einfädelung verschiedener Abkommen. Ein sichtbarer Höhepunkt in diesem Verhältnis war der Besuch Vorsters in Israel 1976 (als sein Regime gerade dabei war, Angola zu destabilisieren) bei dem viele gemeinsame militärische und nukleare Projekte in die Wege geleitet wurden. Das Jahrbuch der südafrikanischen Regierung 1976 charakterisierte die Gemeinsamkeiten der beiden Staaten so: „Israel and South Africa have one thing above all else in common: they are both situated in a predominantly hostile world inhabited by dark peoples.“

Neben der erwähnten Aspekten der nuklearen Kooperation könnte es noch brisante weitere gegeben haben. Zu einem möglichen israelischen Nukleartest vor Südafrika, siehe unten. Der andere Punkt betrifft ein Verkaufsangebot von Israel bezüglich nuklear bestückter Jericho-Raketen, von dem erstmals Dieter Gerhardt sprach, ein südafrikanischer Marine-Offizier der in Apartheid-Zeiten für die Sowjetunion spionierte, nach dem Ende seiner Haftstrafe, die er nach seinem Auffliegen bekam. Gerhardt soll auch mithilfe des israelischen Geheimdienstes Mossad enttarnt worden sein, nicht zuletzt, weil unter den nach Moskau weitergegebenen Informationen auch Israel betreffende waren. Dokumente bestätigen das Verkaufsangebot, das demnach 1975 und auf südafrikanische Anfrage hin unterbreitet wurde; Polakow-Suransky hat das Angebot (das kein Ausweis eines verantwortungsvollen Umgangs mit Atomwaffen ist) in seinem aufsehenerregenden Buch über das Verhältnis der zwei Staaten thematisiert. Der Kauf kam ihm zufolge nicht zustande, weil die Ware dem damaligen Verteidigungsminister P. W. Botha zu teuer war und das Regime glaubte, diese Waffe selbst entwickeln zu können. Die engen Beziehungen Israels mit Südafrika gingen mit dem Ende der Apartheid unter. Zur Zeit existiert wahrscheinlich eine gewisse nukleare Zusammenarbeit Israels mit Indien.

Israel ist dem Atomwaffensperrvertrag, der die Verbreitung von Atomwaffen ausserhalb der fünf ersten Atomwaffennationen – die auch die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sind – zu unterbinden versucht, wie erwähnt, nicht beigetreten. Aus „nationalen Sicherheitsinteressen“, wie einmal verkündet wurde. Die IAEO (IAEA) geht sehr sanft mit Israel wegen seinem Atomprogramm um. Nur der heute bedeutungslose Forschungsreaktor von Nahal Soreq darf von ihr inspiziert werden. 2009 hat die IAEO-Generalkonferenz eine Resolution angenommen, die Israel aufforderte, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten und sein gesamtes Nuklearprogramm unter die Kontrolle der UNO-Behörde zu stellen. Unter den 49 Staaten, die der Resolution zustimmten, waren neben den arabischen Ländern – den Urhebern der Resolution – auch viele Entwicklungs- und Schwellenländer sowie die UN-Sicherheitsratsmitglieder China und Russland. Die Gegner – unter anderem die Staaten der Europäischen Union und die USA – kamen auf 45 Stimmen. Ein Beitritt ist aber auch nicht für die Zukunft zu erwarten, da dieser nukleare Abrüstung verlangen würde und eine solches aufgeben würde, wie es bei Südafrika der Fall war, eine grundsätzliche innere Umwälzung verlangen. Israel reagiert auf die Diskussion seines Atomprogramms auf internationalen Konferenzen oder in internationalen Organisationen meist mit Anwürfen, dass dies ein Missbrauch dieser Konferenz/Organisation sei. So verhält es sich auch mit Plänen, den Nahen Osten zu einer atomwaffenfreien Zone zu machen. Zu einer entsprechenden UNO-Initiative (die auch die Bedeutung eines Beitritts Israels zu dem Atomwaffensperrvertrag betonte und den Staat aufrief, alle seine Atomanlagen für Kontrollen der IAEA zu öffnen) sagte Netanjahu zuerst, die Resolution sei „voller Fehler und heuchlerisch“ und dann, er habe von US-Präsident Barack Obama eine ausdrückliche Zusage erhalten, dass Israels Nuklear-Arsenal von der Initiative für einen atomwaffenfreien Nahen Osten unberührt bliebe. In der israelischen Gesellschaft selbst gibt es keine politische oder öffentliche Debatte über die Atomwaffen. „Tauben“, welche den Rückzug aus dem Westjordanland verlangen, sollen besonders stark dafür sein, weil mit ihrem Besitz das „Sicherheits“-Argument für die Besatzung wegfalle.

Israel hat 1963 eventuell einen unterirdischen Test in der Negev/Nagab-Wüste durchgeführt, hat französische Tests in der Sahara zumindest beobachtet, hat nicht-nukleare Bombenkomponenten und Raketen getestet, bekam wohl Daten von Atomtests der USA – und hat wahrscheinlich während seiner engen Beziehung mit Südafrika zusammen mit diesem einen Atomtest durchgeführt. Es war 1979, als ein amerikanischer Vela-Satellit vor den in Antarktis-Nähe liegenden, zu Südafrika gehörenden, Prince-Edward-Inseln entsprechende Signale erfasste. Von einem südafrikanisch-israelischen Test ging u.a. die CIA 1980 aus. Auch der damalige US-Präsident Carter wagte es nicht, Israel auf nuklearem Gebiet „auf den Zahn zu fühlen“.

An Trägersystem besitzt Israel die „Jericho“, ballistische Raketen mit sehr grosser Reichweite, mit französischer Hilfe entwickelt, und ihre Weiterentwicklung, die „Shavit“ (eigentlich Satellitenwerfer, für die „Ofeq“-Spionage-Satelliten), dann Kampfflugzeuge wie die den französischen „Mirage“ nachempfundenen „Kfir“, sowie U-Boote vom „Dolphin“-Typ, in Deutschland und grossteils auf dessen Kosten gebaut (mit atomar bestückbaren Marschflugkörpern auszurüsten), wahrscheinlich auch nuklearfähige Artillerie. Die meisten seiner atomaren Sprengköpfe sind auf Plutoniumbasis gebaut; Israel verfügt ziemlich sicher auch über Wasserstoff- und Neutronenbomben. Zu den Massenvernichtungswaffen des Staates gehören auch biologische und chemische Waffen (Zentrum dafür in „Nes Ziona“). Die deutsche Lieferung der U-Boote kam nach dem Auffliegen der Beteiligung deutscher Firmen an Waffenprogrammen des Irak zustande, dazu wurde auch eine Auswirkung der Exporte auf die Scud-Raketen, die das irakische Regime während des „2. Golfkriegs“ 1991 auf Israel abschoss, „konstruiert“ (gab es irgendwelche?), obwohl sie sich eigentlich auf Husseins chemische Waffen bezogen; sein deutsches Giftgas hat er gegen iranische Soldaten eingesetzt. Der Schriftsteller Günter Grass hat die Lieferung der U-Boote in einem Gedicht kritisiert, auch dass „die Atommacht Israel den ohnehin brüchigen Weltfrieden gefährdet“. Er löste damit bezeichnenderweise keine Diskussion darüber aus, sondern nur hysterische Diffamierungen und Entrüstungsrituale gegen sich. Da nutzte ihm auch nicht, dass er seine Verbundenheit zum jüdischen Staat bekundete.

Wenn es so etwas wie eine inoffizielle Bestätigung für Israels Atomwaffenprogramm gab, das seit 1973 so etwas wie ein offenes Geheimnis war, dann die Ausführungen von Mordechai Vanunu. Er stammt aus einer jüdischen Familie in Marokko, die mit ihm nach Israel ging. Von Marrakesch nach Beersheva, 9 Geschwister. Er arbeitete 8 Jahre in der Atomanlage in Dimona (1977-1985), in der unterirdischen Plutonium-Aufbereitungsanlage, in den Jahren als wahrscheinlich zur Abarbeitung von Arbeitsrückstand zusätzliche Arbeiter eingestellt wurden. Mitte der 1980er wurde er entlassen und verliess Israel bald darauf, vermutlich mit der Absicht, dies für immer zu tun. Vanunu war schon vor seiner Dimona-Zeit friedensbewegt gewesen, für einen Ausgleich mit Palästinensern, Aktivist in der kommunistischen Rakah-Partei. In Australien trat er zum Christentum über. Dann kam ihm die Idee, mit seinem Wissen und den Fotos, die er in Dimona gemacht hatte, Geld zu machen, das er dringend benötigte. Es kam 1986 zu einem Interview mit der britischen „Sunday Times“. Die Zeitung wollte nach der Affäre mit den falschen Hitler-Tagebüchern in Deutschland einige Jahre zuvor die Geschichte gegenprüfen. Sie konsultierte angesehene Wissenschafter wie den britischen Physiker Frank Barnaby vom „Think Tank“  SIPRI, der auch mit Vanunu sprach – und ihn überzeugend fand. Die Sunday Times befragte auch den langjährigen Chef der französischen Atomenergiekommission CEA, Francis Perrin, der stark in die nukleare Hilfe für Israel in den 1950er- und 1960er-Jahren involviert war, er bestätigte zentrale Punkte in dem Buch von Pierre Péan (siehe unten) über diese Phase, und auch Vanunus Angaben, sofern er in der Lage war, sie zu beurteilen. Aufgrund der Aussagen und Fotos von Vanunu, der natürlich nur einen Ausschnitt des Ganzen kannte, schätzten Experten Israels Arsenal damals auf 100-200 Atomsprengköpfe, das 10-fache des bis dahin geschätzten.

Während die Sunday Times also die Angaben überprüfen liess, ging Vanunu zu einer anderen Zeitung, dem „Daily Mirror“, um schneller an Geld zu kommen. Der Daily Mirror gehörte Robert Maxwell, der sehr zionistisch eingestellt war; er besaß auch „Ma’ariv“. Vermutlich wurden die israelische Behörden auf diesem Weg auf Vanunu aufmerksam. Der Mossad setzte eine „Honigfalle“ auf ihn an und lotste ihn so aus Grossbritannien nach Italien. Per Schiff wurde er von dort nach Israel entführt, kurz darauf veröffentlichte die Sunday Times die Geschichte. Vanunu hatte nur noch eine Gelegenheit, auf seine Situation aufmerksam zu machen, er zeigte Fotografen auf der Fahrt vom Gefängnis ins Gericht durch eine Autoscheibe seine Hand, auf die er geschrieben hatte, dass er entführt worden war. Die Entführung kann, wie auch die Verurteilung 1988 zu einer 18-jährigen Haftstrafe, z. T. in Isolation, als zusätzliche Bestätigung seiner Aussagen gesehen werden. Der ehemalige Mossad-Agent Ostrovsky bezeichnete in seinem Buch über den Geheimdienst von 1990 Vanunus Beschreibungen und Interpretationen bezüglich des israelischen Atomwaffenprogramms als zutreffend. Mit seinen konkreten Angaben störte Vanunu die israelische Politik des „Wir könnten welche haben“. Er wurde 2004 unter schweren Auflagen freigelassen. 2007 hat auch Olmert in Deutschland eine indirekte Bestätigung des Atomwaffenbesitzes seines Staates abgegeben, entgegen der sonst üblichen „strategische Ambivalenz“.

Quellen:

Seymour M. Hersh, Atommacht Israel. Das geheime Vernichtungspotential im Nahen Osten (1991). engl. Original The Samson Option (ebf. 1991; der englische Titel ist der Name einer möglichen nuklearen Strategie, andere mit in den Untergang zu reissen)

Warner D. Farr, The Third Temple Holy of Holies: Israel’s Nuclear Weapons, USAF Counter-proliferation Center, Air War College (1999)

Avner Cohen, Israel and the bomb (1998). Als Cohen kurz nach Veröffentlichung der englischen Ausgabe nach Israel zurückreiste, wurde er 50 (!) Stunden vom Geheimdienst verhört; die hebräische Ausgabe wurde von der israelischen Militärzensur entschärft; in seinem folgenden Buch „Israels letztes Tabu“ setzte er sich wieder mit dem Thema auseinander

Leonard S. Spector, Jacqueline R. Smith, Nuclear Ambitions: The Spread of Nuclear Weapons 1989-1990 (1990)

Amos Elon, Wie Israel zur Bombe kam. In: Le Monde diplomatique (deutsche Ausgabe) 4/10. Jg. (April 2004)

James Adams, The Unnatural Alliance (1984). zur nuklearen Zusammenarbeit Israel-Südafrika, v.a. Kapitel 8, 9

Sasha Polakow-Suransky, The Unspoken Alliance. Israel’s Secret Relationship with Apartheid South Africa (2010)

William E. Burrows, Robert Windrem, Critical Mass. The dangerous Race for Superweapons in a fragmentic world (1994)

Pierre Péan, Les Deux Bombes (1982)

Avner Cohen, Benjamin Frankel, Israel’s nuclear ambiguity. In: The Bulletin of the Atomic Scientists Jg. 43, Nr. 3 (März 1987) 15-19

Frank Barnaby, The Invisible Bomb (1989)

Benjamin Beit-Hallahmi, Schmutzige Allianzen. Die geheimen Geschäfte Israels. (1988). Engl. Original The Israeli Connection (1987)

Eli Teicher und Ami Dor-On, None Will Survive Us: The Story of the Israeli A-Bomb (Veröffentlichung 1980 von der israelischen Militärzensur verboten)

http://www.atomwaffena-z.info/atomwaffen-heute/atomwaffenstaaten/israel/index.html

Das “Institute for Science and International Security” über Atomnutzung im Nahen Osten

IAEO-Dokument über Israels Atomprogramm (viel Diplomatie und Protokoll, wenig Substanz und Information)

„Richtet den Blick auf Israels Atomwaffen“ heise.de anlässlich der Freilassung Mordechai Vanunus

Homepage von Vanunu, der jetzt in Ost-Jerusalem lebt und darauf wartet, ausreisen zu dürfen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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