NHL/IIHF

Die beiden Listen hier sind komplementär zueinander. Die richtig guten Nordamerikaner kamen erst ab Ende der 1970er zu WM und Olympia (davor entweder nur Amateure oder gar nicht), aus sportpolitischen Gründen; Osteuropäer erst ab Ende der 1980er in die NHL (davor nur in Ausnahmefällen, Geflüchtete), aus weltpolitischen Gründen. Mit der Pausierung der NHL während Olympia ab 1998 (und der daraus resultierenden Teilnahme der besten Eishockey-Spieler beim Olympia-Turnier) sind die beiden Parallelwelten einander weiter näher gekommen.

Die Summit Series ab 1972 sowie die Nachfolgeturniere Canada Cup und World Cup sind hier inkludiert als Turniere welche von Nationalmannschaften bestritten wurden (auch wenn sie nicht von der IIHF veranstaltet wurden). Somit scheinen zB “Gordie” Howe und Frank Mahovlich nicht in oberer Aufzählung auf. Jene, die in beiden Welten gespielt haben, wie Gretzky oder Fetisov, scheinen natürlich in keiner der beiden auf.

Die besten Eishockey-Spieler bis jetzt, die nie für eine Nationalmannschaft bzw ein Turnier spielten:

sind hauptsächlich Nordamerikaner, deren Spielzeit vor den 1970ern (Summit Series) lag

* Jean Béliveau (1950-71 in der NHL)

* Maurice Richard

* “Red” Kelly

* Alex. Delvecchio

* Henri Richard

* Timothy Horton

* Terry Sawchuk

* Jacques Lemaire (zur Summit Series 72 nicht einberufen)

* John Bucyk

* Doug Harvey

* Jacques Plante

* “Dave” Keon

* Frank Brimsek (jener US-Amerikaner, der neben lauter Kanadiern hier am ehesten Berücksichtigung verdient)

Gipfeltreffen im Kalten Krieg: Summit Series 1972. Vor Spiel 1, die Kapitäne Boris Mihailov & Phil Esposito, mit Kanadas Premier Trudeau
Gipfeltreffen im Kalten Krieg: Summit Series 1972. Vor Spiel 1, die Kapitäne Boris Mihailov & Phil Esposito, mit Kanadas Premier Trudeau

Die besten Spieler, die nie in der NHL spielten:

sind hauptsächlich Osteuropäer (Sowjetunion, Tschechoslowakei), die vor dem Fall der dortigen kommunistischen Systeme 1989/90 spielten, bzw nicht flüchten wollten oder konnten (was zB Stastny oder Mogilny getan haben); ausserdem Schweden oder Finnen vor den 1980ern, als diese erst zahlreich in die NHL kamen; sowie Spieler aus kleinen EH-Nationen (wozu auch Deutschland gehört) vor Ende der 1990er, als sich für sie die Türen in diese Liga erst richtig zu öffnen begannen

* Vladislav Tretjak (SU/Rus)

* Valeri Charlamov (SU)

* Alexander Maltsev (SU)

* Vjacheslav Bykov (SU)

* Boris Michailov (SU)

* Valerij Vasiljev (SU)

* Jiri Holecek (CS/Cze)

* Vladimir Petrov (SU)

* Alexander Ragulin (SU)

* Alexander Yakushev (SU)

* Sven “Tumba” Johansson (Swe)

* Michael Eruzione (USA)

* Vladimir Dzurilla (CS/Svk)

* Erich Kühnhackl (BRD)

* Mika Nieminen (Fin)

* Anatoli Firsov (SU)

* Rudolf Hiti (YU/Slo; wohl der beste Slowene im EH bevor Anze Kopitar daherkam, stand knapp vor einem Engagement bei den Chicago Blackhawks)

* Herbert Hohenberger (Öst; eher als Josef Puschnig; spielte in der Quebec Major Junior Hockey League/ Ligue de hockey junior majeur du Québec)

* Richard Torriani (CH; vor und nach 2. Weltkrieg aktiv)

* Sergej Kapustin (SU)

* Vaclav Nedomansky (CS)

* Harold Watson d. Ä. (Can)

* Harry Sinden (Can; als Trainer & Manager schon, davor mit Amateur-Klub-Teams bei WM und Olympia)

Trainer: Viktor Tichonov

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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