Tragische Unfälle im Spitzensport

Es geht hier um (damals) aktive Leistungs-Sportler in Ausübung ihres Sports (Wettkampf oder Training). Nicht um Unfälle ausserhalb ihres Sports, wie die Flugzeugabstürze mit Sportlern an Bord (wie der SLM-Absturz ’89 oder jener des Old Christian’s Rugby Club aus Montevideo 72), Verkehrsunfälle (wie der von Drazen Petrovic 93 oder von Hermann Maier 01 oder Amy van Dyken 14), private Tragödien (wie jene von Corinne Rey-Bellet oder Gary Speed), Unfälle und Ähnliches nach der Karriere (wie beim Ringer David Schultz, der beim Training ermordet wurde, aber inzwischen Trainer war, oder die Ex-Snowboarderin Karine Ruby, die nach dem Karriereende 09 am Mont Blanc in eine Gletscherspalte stürzte), nicht um Freizeitsportler (wie Jene die zB beim Marathon in New York starben, oder Christopher Reeve), nicht um die Unfälle im Umfeld von Heinz Kinigadner, den Ausraster von Eric Cantona gegen einen Zuschauer, Stadionkatastrophen wie jene in Brüssel 1985. Motorsport ist zwar eigentlich kein Sport, ist hier aber dabei; Bergsteigen dagegen nicht (eher ein “Kampf” mit der Natur?).

Todesfälle sind natürlich die tragischsten Unfälle. Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans im Juni 1955 führte ein riskantes Manöver des Briten Mike Hawthorn (Jaguar) zu einem Überschlag des Mercedes des Franzosen Pierre Bouillin (der unter dem Namen Pierre Levegh antrat) mit folgender Explosion dessen Automobils. “Levegh” fiel dabei aus dem Wagen und wurde getötet. Durch den Aufprall und durch die Explosion wurden Wrackteile auf die Zuschauertribüne geschleudert und töteten dort 83 weitere Menschen, fast 180 wurden verletzt.1 Das Rennen wurde trotz des Unfalles fortgesetzt. Mike Hawthorn, der (als) Verursacher der Katastrophe (gilt), gewann das Rennen zusammen mit seinem Team-Kameraden Ivor Bueb, wurde später sogar Formel-1-Weltmeister. Juan-Manuel Fangio fuhr nach dem Unfall mit den vielen Zuschauer-Toten nie mehr in Le Mans. Mercedes-Benz zog sich aus dem Rennsport zurück, bis 1989. Einige Staaten in Europa verfügten ein Motorsport-Verbot; die meisten davon nahmen dieses nach einer Verbesserung von Sicherheitsstandards wieder zurück, nicht so die Schweiz.

Le Mans 1955

Der SU-Fechter Vladimir Smirnov (Olympiasieger, Weltmeister) starb 1982 bei der WM in Italien nach dem Kampf gegen den Deutschen Behr. Dessen Klinge brach und bohrte sich durch Smirnovs Maske über dessen Auge in den Kopf des Russen/Ukrainers. Er starb einige Tage später in einem Krankenhaus in Rom. Es wurden darauf hin neue Sicherheitsmaßnahmen beim Fechten erlassen.

Der Sturz von Ulrike Maier bei der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen im Jänner 1994 selbst war eigentlich unspektakulär. Tragisch wurde er, weil sie dabei gegen einen Holzpflock geschleudert wurde, der die Zwischenzeitnehmung auslöste, und sich dabei das Genick brach. Zwischen ihren beiden grössten Erfolgen, den WM-Siegen im Super-G 89 und 91, war sie Mutter geworden.

Der Brite Tom Simpson kam bei der Tour de France 1967 ums Leben, durch Flüssigkeitsverlust; das Amphetamin das er genommen hatte, schaltete Warnsignale seines Körpers aus. Ähnlich war es dem Dänen Knud Jensen bei Olympia 1960 in Rom gegangen.

Der Brasilianer Ayrton Senna da Silva beim Grossen Preis in Imola 1994. Nach dem Unfall von Paletti 1982 (s.u.) war die Formel 1 12 Jahre ohne Todesopfer in Rennen und Trainings geblieben2, bis zum Unfall von Roland Ratzenberger am Imola-Wochenende (an dem noch so Einiges passierte, vom Trainings-Unfall Barrichellos bis zu einem Rad-Verlust Alboretos in der Boxenstrasse, der einige Mechaniker verletzte). Der 3-fache Weltmeister Senna kam im Rennen mit seinem Williams in der Tamburello-Kurve von der Fahrbahn ab und schoss über den Seitenstreifen in eine Streckenbegrenzungsmauer. Er erlitt schwere Kopfverletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Unfall-Klinik in Bologna geflogen, dort einige Stunden später für tot erklärt. Wahrscheinlich riss beim Aufprall ein Vorderrad ab, wobei sich eine Strebe der Radaufhängung durch Sennas Helm bohrte.3 Senna hatte eine österreichische Fahne in seinem Rennauto, die er nach dem Rennen im Gedenken an Ratzenberger schwingen wollte… FIA-Chef Max Mosley kam zu Ratzenbergers Begräbnis und nicht zu jenem Sennas. Im nächsten Rennen in Monaco hatte Karl Wendlinger einen schweren Unfall4. Das brasilianische Fussball-Team entrollte nach seinem Sieg bei der WM in der USA in diesem Jahr ein Transparent für Senna.

Senna und Dr. Watkins in Imola nach Ratzenbergers Tod im Training

Der Messer-Angriff auf Monica Seles in Hamburg ’93. Die Vojvodina-Ungarin hatten ihren Durchbruch im internationalen Tennis Anfang der 1990er, parallel zum Auseinanderfall Jugoslawiens, wurde Konkurrentin von “Steffi” Graf. Beim Viertelfinale in Hamburg spielte Seles gegen die Bulgarin Maleewa, als ein Graf-Fan in einer Pause auf den Platz stürmte und ihr ein Messer in den Rücken rammte. Die seelische Verletzung verheilte langsamer als die körperliche. Seles nahm sich 2 Jahre Pause; sie trat danach für die USA an, nicht mehr für (Rest-) Jugoslawien.

Gernot Reinstadler flog im Qualifikations-Training5 in Wengen ’91 im Zielhang nach einem Fahrfehler in das Sicherheits-Netz, blieb mit einem Ski hängen, die Fliehkraft riss ihm ein Bein beinahe ab, ehe die Bindungen aufgingen, riss die rechte Oberschenkelaterie auseinander. Eine Blutspur im Schnee hinter sich herziehend, rutschte er weit hinunter, war nach seinem Stillstand kurz bei Bewusstsein. Er starb in der folgenden Nacht im Krankenhaus in Interlaken. Böse Ironie, bis in die 80er hinein gab es bei Weltcup-Rennen Holzzäune (!) als Pisten-Begrenzungen, da passierten solche Unfälle nicht. Reinstadler war (noch) kein Grosser gewesen, seine Mutter (die vor Einführung des Weltcups fuhr) hatte Einiges erreicht. Die Wengen-Abfahrt wurde abgesagt, die Ski-WM in Saalbach einige Wochen später war von Reinstadlers Tod (und dem Irak-Krieg) überschattet.

Marc-Vivien Foe klappte im Semifinale des Confederation-Cups 03, im Stadion seines Klubs in Lyon, zusammen und starb an einer “Herzattacke”. Das Team von Kamerun (mit Foe) spielte gegen jenes von Kolumbien. Eine angeborene Herzschwäche war die Ursache; eigentlich eine Krankheit, kein Unfall oder Verletzung. Das kamerunische Team gewann Anfang der 00er 2 Mal den Afrika-Pokal, wurde Olympiasieger, hatte den jungen Eto’o und einiges mehr. Aber der wichtigste Auftritt in dieser Zeit misslang, jener bei der WM 02, wo man in der Vorrunde ausschied. Das unterbrochene CC-Semifinale gewann Kamerun, das Finale 3 Tage später gegen Frankreich wurde auf Wunsch der Teamkollegen Foes gespielt, Thierry Henry widmete sein Siegestor in der Verlängerung dem Verstorbenen.6

William Masterton krachte nach einem Zusammenstoss in einem NHL-Spiel -Unglück seiner Minnesota North Stars gegen die Oakland Seals 1968 mit dem Kopf auf’s Eis, verstarb im KH an den Verletzungen. Helme, die damals nur vereinzelt von Eishockey-Spielern getragen wurde, wurden danach häufiger.

Der deutsch-österreichische Rennfahrer Jochen Rindt raste im Training in Monza 1970 (wahrscheinlich aufgrund einer gebrochenen Bremswelle) mit seinem Lotus in die Leitplanken…starb an den Verletzungen seines Brustkorbs. Den WM-Sieg in diesem Jahr konnte ihm dennoch keiner mehr nehmen.

Silvano Beltrametti war Anfang der 00er dabei, sich in den “Speed-Disziplinen” des alpinen Skisports in der Weltspitze zu etablieren. Am 7. Dezember 2001 wurde er in Val-d’Isère Dritter im Super-G (hinter Eberharter und Cuche). Es waren die frühen “Tage” der Carving-Ski, die in Kurven eher beschleunigen als abbremsen. Am folgenden Tag, in der Abfahrt, “verpasste” er eine Kurve, flog mit den Skiern voran durch die Sicherheitsplane (von diesen zerschnitten), landete in einem Geröllfeld… Der Unfall war Anlass für die Einführung der blauen Linien in den Speeddisziplinen, die den Läufern die Richtung anzeigen und erstmals in der darauf folgenden Abfahrt von Gröden angewendet wurden. Beltrametti sagte dann, er sei dankbar für die Erfahrung der Querschnittlähmung, die ihm für Vieles die Augen geöffnet habe. Heute ist er zusammen mit seiner Ehefrau in der Geschäftsführung eines Hotels tätig sowie für die CVP in der Politik seiner Gemeinde.

Enzo Ferrari mit seinen Piloten Pironi und Villeneuve 82

Die Formel 1-Saison 1982: In Imola schnappte Didier Pironi (der Franzose mit italienischen Wurzeln) seinem Ferrari-Teamkollegen Gilles Villeneuve (dem Franko-Kanadier) den Sieg in der letzten Runde weg. Im nächsten Rennen, in Zolder (Belgien), wurde Villeneuve im Training nach einem Zusammenstoss aus dem Auto katapultiert, mit dem Sitz, brach sich das Genick. In Montreal verunglückte Riccardo Paletti am Start, Pironi war beteiligt. Nach Hockenheim kam Pironi als WM-Führender, holte sich dort die Pole-Position. Dennoch fuhr er bei Regen nochmal Trainingsrunden (ohne Kamera), fuhr dort auf den Renault von Alain Prost auf, überschlug sich mit dem Auto, das auf der “Schnauze” landete. Dabei wurden Pironis Beine schwerstens verletzt. Die “Geschichte”, wonach F1-Arzt Sidney Watkins sofortige Amputation empfahl, als er an der Unfallstelle ankam, dürfte nicht stimmen. Patrick Tambay ersetzte bei der Scuderia Ferrari im Laufe des Jahres Villeneuve, Mario Andretti Pironi. Die WM gewann Rosberg senior. Pironi machte ’86 Comeback-Tests (für AGS), machte aber (auch) deshalb nicht ernst, weil er dann Versicherungsgeld verloren hätte. Er fuhr stattdessen mit Rennbooten, verunglückte damit 87 vor Grossbritannien (aufgrund einer Welle, die von einem Öltanker ausgelöst worden war).

Der Handballer Joachim Deckarm und seine Verletzung 1979 in einem EC-Spiel seines VfL Gummersbach in Tatabánya (Ungarn), im Jahr nachdem er mit dem deutschen Team Weltmeister geworden war. Nach einem Zusammenstoss mit dem Ungarn Pánovics fiel er auf den nur mit einer dünnen PVC-Schicht überzogenen Betonboden und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Fiel ins Koma, erholte sich auch dem Erwachen nicht wieder körperlich.

Fabio Casartelli, der Rad-Olympiasieger von 1992, war bei der Tour der France 1995 in einen Massensturz am Berg verwickelt, starb an seinen Kopf-Verletzungen

Der südkoreanische Leichtgewichts-Boxer Kim Duk-Koo erlitt beim WBA-Kampf gegen den Amerikaner Mancini in Las Vegas ’82 ein Hämatom im Kopf, fiel ins Koma, starb. Der Ringrichter und seine Mutter verübten in den folgenden Monaten Selbstmord

Das Sportgerät des finnischen Speerwerfers Tero Pitkämäki flog bei einem IAAF-Bewerb in Rom 07 zu weit nach links, bohrte sich in die rechte Körperseite des französischen Weitspringers Salim Sdiri. Dieser wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. In Düsseldorf wurde mal ein Kampfrichter von einem Speer getroffen. 1977 traf wiederum ein geworfener Hammer bei eienm Leichtathletik-Bewerb den Franzosen Alexandre Allegrini, der gerade zum Speerwurf anlaufen wollte, erschlug ihn

Der serbische Basketballer Boban Jankovic spielte Anfang der 90er in Griechenland, bei einem Heimspiel seines Klubs Panionios Athen im April 1993 gegen Panathinaikos aberkannte der Schiedsrichter einen Korb von Jankovic und entschied auf Offensivfoul – das auch das Spielende für diesen bedeutete (er hatte ausgefoult). Janković rammte darauf hin seinen Kopf gegen den Betonpfeiler, an dem der Korb befestigt war… Er war danach auf einen Rollstuhl angewiesen, starb 06 an einem Herzinfarkt beim Urlaub in Griechenland

Raymond Chapman wurde 1920 bei einem Spiel in der Major League Baseball (MLB), von einem Hit by Pitch am Kopf getroffen und getötet. Wie bei Masterton führte auch hier das Unglück zum häufigeren Tragen von Helmen durch Schlagmänner und später zur Helmpflicht

Matthias Lanzinger hatte einen Podestplatz im Weltcup (05) zu Buche stehen, als er beim Super-G in Kvitfjell Anfang 08 schwer stürzte und danach seine Karriere beenden musste. Er raste in ein Tor, stürzte, die Ski gingen nicht auf, der linke Ski verfing sich immer wieder in der Piste und drehte sich um seine Achse, und das Bein ging dorthin wo der Ski hin ging… Vermutlich war er beim Aufprall bewusstlos geworden und das Drama bestand darin, dass er deshalb mit den Füssen keinen Widerstand ausüben konnte. Er sagte später, der Sturz und das Danach sind bei ihm (“Gott sei Dank”) nicht abgespeichert. Er erlitt einen mehrfachen offenen Unterschenkelbruch, wurde mit dem Akja ins Tal, dann mit dem Hubschrauber ins KH gebracht (zuerst Lillehammer, dann Oslo). Aufgrund von Gefässverletzungen in dem Bein musste dieses amputiert werden. Er wurde dann im Behindertensport aktiv

Der georgische Rodler Nodar Kumaritashvili verunglückte bei Olympia 10 in Vancouver im Training

Peter Biaksangzuala vom FC Bethlehem Vengthlang in der Mizoram Premier League (die dritthöchste Fussball-Liga in Indien) starb 2014 nach einem Torjubel mit Salto an Genickbruch; ohne Foul, wie auch Foe

Während des Trainings zur US-amerikanischen Eiskunstlauf-Meisterschaft in Detroit im Jänner 1994 verletzte ein Attentäter Nancy Kerrigan mit einer Eisenstange am Knie. Es stellte sich heraus, dass Kerrigans Konkurrentin Tonya Harding, bzw deren Ehemann, dahinter stand(en). Harding gewann die Meisterschaft (und die Qualifikation zu Olympia im Februar 94 in Lillehammer), der Titel wurde ihr jedoch wieder aberkannt. Sie bekam eine Bewährungsstrafe. Kerrigan konnte in Lillehammer antreten, gewann die Silbermedaille hinter der Ukrainerin Oksana Bajul. Danach lief sie bei Eisrevues

Die Stabhochspringerin Kira Grünberg beim Training in Innsbruck ’15: Sie platzierte den Stab zwar (richtig) im Einstichkasten, bekam ihn aber nicht gerade nach oben, fiel vor der Matte herunter. Dadurch zog sie sich ein Halswirbel-Verletzung zu… 17 wurde sie Nationalrats-Abgeordnete

Im Vorrunden-Spiel der Rugby-WM 95 zwischen den Teams von Côte d’Ivoire und Tonga wurde der Ivorianer Max Brito nach einem Raumgewinn zu Boden gerissen und von Mit- wie Gegenspielern “bedeckt”, zog sich Wirbelsäulenverletzungen zu, die einer Lähmung führten

Bengt Ronald „Ronnie“ Peterson fuhr 1978 um den WM-Sieg. Im September der Grand Prix in Monza, ein Fehler des Rennleiters beim Start, eine Kettenreaktionen, eine Massenkarambolage, Petersons Lotus krachte in eine Leitplanke und fing Feuer. Nachdem er von Kollegen aus dem brennenden Auto gerettet worden war, glaubte man dass das Schlimmste abgewendet sei. Die Sorge galt eher dem bewusstlosen Brambilla. Petersons Beine waren mehrmals gebrochen (3/7 Mal), er war bei Bewusstsein. Sid Watkins kam, ein Rettungswagen, mit dem Helikopter wurde er in ein KH in Mailand geflogen. Er bekam anscheinend nach der Erstversorgung und auf dem/ für den Transport keine Schmerzmittel (wie Videos und Berichte zeigen), trotz schwerer/schmerzhafter Verletzungen, und das war die Formel 1. Anscheinend war das damals noch nicht Standard. Im Spital wurden Petersons Beine operiert. Durch eine Fettembolie starb er am nächsten Tag

Tatjana Lebedeva sprang in einem Trainingslauf zur Abfahrt der Ski-WM 1996 in der Sierra Nevada (Spanien) in den Coach des US-Skiverbandes Harald Schönhaar, der sich nicht auf der Strecke hätte aufhalten dürfen. Beide wurden schwerer verletzt. In den Weltcup kehrte sie nicht mehr zurück

Anton Innauer hat 1976 als 17-Jähriger den Olympiasieg im Skispringen knapp verpasst (sah die Silbermedaillie als Niederlage), “holte” die Goldmedaillie 1980 “nach”. In der Saison darauf war seine Karriere auch schon wieder so gut wie zu Ende. Bei einem Trainingsspringen (daher ohne Kameras) in St. Moritz im Dezember 1980 verletzte er sich schwer. In seinem Buch “Der kritische Punkt” (1992) beschreibt Innauer den Unfall: Sein Sprung bekam einen Rechtsdrall, die Ski blieben im unberührten Raureif hängen, die Beine wurden wie in einem Fuchseisen zurück gehalten… Der linke Fuss wurde um 180 Grad umgedreht, im Unterschenkel und Knöchel war einiges zerstört. Der verletzte Innauer wurde von seinem Freund Alois Lipburger7 vom Unfallbereich weg getragen und im Rettungswagen nach Vorarlberg gebracht, dort operiert. Springer-Trainer Baldur Preiml, so Innauer, hätte ihnen eingeschärft, kein Schmerzmittel zu nehmen, daher war die Fahrt schlimm. Innauer versuchte noch einmal ein Comeback, bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft in Oslo 1982, wofür er sich als Titelverteidiger nicht qualifizieren musste. Dann beendete er im zarten Alter von 23 Jahren (in dem es für Viele noch gar nicht richtig losgegangen ist) seine Sportler-Karriere. Er begann sein Studium, Philosophie/Psychologie und Sport, das er 1987 abschloss. War dann beim ÖSV aktiv, zwischendurch als TV-Co-Kommentator

Thomas Pryce starb während des Formel 1-Rennens in Kyalami bei Johannesburg in Südafrika 1977. Zwei junge Streckenposten überquerten die Piste, um den stehengebliebenen und kurzzeitig in Flammen stehenden Shadow von Pryce’ Teamkollegen Renzo Zorzi zu löschen. Da dessen Unfallstelle direkt hinter einer Bergkuppe mit leichtem Rechtsknick lag, waren die Streckenposten für die Piloten eines herannahenden Wagenpulks nicht zu sehen (bzw umgekehrt). Der Deutsche Hans-Joachim Stuck konnte noch ausweichen. Tom Pryce erfasste einen der Streckenposten, den 18-jährigen Frederik J. van Vuuren. Dessen Feuerlöscher traf Pryce am Kopf und brach ihm das Genick. Beide waren sofort tot. Pryces Rennwagen raste ungesteuert weiter, bis er mit dem Ligier von Jacques Laffite kollidierte. Das Rennen wurde trotz des Unfalls fortgesetzt, Nikolaus Lauda im Ferrari gewann

Der Kanadier Brian Stemmle erlitt bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel 1989 einen Unfall, der dem Reinstadlers 2 Jahre später ähnelte. Bei der Steilhang-Ausfahrt verfing sich (bei hoher Geschwindigkeit) ein Ski in den Sicherheitsnetzen… Stemmle hatte Glück, dass es bei inneren Verletzungen blieb, die aber schwer genug waren

Der kanadische Eishockey-Tormann Clint Malarchuk wurde im selben Winter im NHL-Spiel seiner Buffalo Sabres gegen die St. Louis Blues vom Schlittschuh eines Gegenspielers, der in sein Tor rutschte, am Hals getroffen. Eine Vene wurde ausfgeschnitten, er blutete stark. Bis sich medizinisches Personal um ihn kümmerte, stillte ein Betreuer des amerikanischen Klubs, angeblich ein Vietnam-Kriegs-Veteran, mit einem Finger die Blutung. Der Unfall veranlasste viele Tormänner wiederum, einen Halsschutz zu tragen. Der Slowake Richard Zedník erlitt 08 eine ähnliche Verletzung, als sein Florida Panthers-Teamkollege Olli Jokinen die Balance verlor und vor ihm kopfvoran auf’s Eis fiel. Jokines Schuh traf Zedniks Hals seitlich, traf eine Arterie. Auch hier musste viel Blut vom Eis gewischt werden

Der deutsche Radsportler Marcel Wüst, ein Sprint-Spezialist, war bei der TdF 2000 gut unterwegs, als er in Issoire mit dem Franzosen Thilloy zusammenstiess, und mit dem Kopf auf den “Fuss” einer Zuschauerbegrenzung stürzte. Ein Auge wurde dabei irreparabel geschädigt, er musste mit dem Spitzensport aufhören

Der österreichische Rennfahrer Helmuth Koinigg schoss beim F1-GP der USA 1974 in die Leitplanken, wurde geköpft

Hermann Maier erlitt bei einem Motorradunfall 01 eine schwere Bein-Verletzung, legendär war der Sturz in der Olympia-Abfahrt in Nagano 98, den er fast unverletzt überstand

Ditmar Jakobs Fussballer-Karriere endete 1989 abrupt durch einen “abgefahrenen” Unfall. Beim HSV-Heimspiel gegen Werder Bremen rutschte er bei einer Abwehraktion ins Tor und verfing sich an einem Toraufhängungshaken. Zuerst wollte man den Haken mit einer Flex vom Torrahmen absägen, bedachte dann aber, dass sprühende Funken das Trikot Jakobs’ in Brand setzten könnten. So schnitt der Hamburger Mannschaftsarzt mit einem Skalpell den Karabinerhaken aus seinem Rücken heraus. Jakobs erlitt dabei Rückenverletzungen, an denen bis heute er leidet

Michael Tyson biss seinem Gegner Evander Holyfield beim WBA-Kampf 1997 in Las Vegas in das Ohr

Ende 1977 spielten die Los Angeles Lakers in der NBA gegen die Houston Rockets. Nach einem Foul gerieten die Lakers Karim Abdul-Jabbar und Kermit Washington sowie die Rockets Rudolph Tomjanovich und Kevin Kunnert  aneinander. Washington schlug Tomjanovich dabei nieder. Der erlitt Gesichts- und Hirnverletzungen; Washington bekam eine Sperre und eine Geldstrafe. Wichtigste Konsequenz war aber, dass die NBA die Diziplinar-Strafen für  “unsportliche Fouls” drastisch änderte, also das Reglement änderte, und damit eine Änderung des Spielstils bewirkt wurde

Franz Klammer hatte in der Saison nach seinem Olympiasieg in Innsbruck einen schweren “Schlag” zu verkraften. Sein Bruder Klaus, Nachwuchsläufer (Kaderkollege von Helmut Höflehner und Erwin Resch), stürzte bei der FIS-Abfahrt in Lienz im Februar 77 schwer. ÖSV-Männer-Cheftrainer Karl Kahr war dort, Lokalgrösse Werner Grissmann war als Vorläufer gestartet, der Weltcup-Fahrer Bartl Gensbichler lag in Führung. Klaus Klammer hatte Startnummer 13, von den 12 vor ihm Gestarteten waren auf der sehr schnellen Piste 10 gestürzt, daher war auch der Rettungshubschrauber gerade weg. Er hatte auch Pech, dass ihm die Bindung nicht auf ging, nachdem es ihm die Ski verschlug. Und eben mit dem Abtransport: Mit dem Akja ins Tal, mit der Rettung ins KH Lienz, mit dem Hubschrauber nach Klagenfurt, wo er operiert wurde.8 Das Rennen wurde abgebrochen. Sein Wirbelbruch führte zu einer Querschnittlähmung. Er hat trotzdem etwas aus seinem Leben gemacht, wurde Steuerberater

DDR-Skispringer Ulf Findeisen stürzte bei der Skiflug-WM in Bad Mitterndorf 1986, aus grosser Höhe, verletzte sich dem entsprechend

Boxkämpfe gingen noch Ende des 19. Jh so lange, bis einer zu Boden ging. Als “Frankie Campbell” vulgo Francisco Camilli 1930 in San Francisco seinen letzten Kampf bestritt, gab es bereits strikte Regeln für’s Boxen. Camilli/Campbell erlitt durch die Schläge von Max Baer ein Schädel-Hirn-Trauma, ging bewusstlos zu Boden, starb im KH

Der österreichische Gewichtheber Vinzenz Hörtnagl erlitt bei einem von Kameras aufgezeichneten Wettkampf 1981 (?) einen Kreuzbandriss

Peter Perner nahm mit seinem Partner Otto Breg an der Bob-WM 1974 in St. Moritz teil. Im ersten Trainingslauf wurde der Schlitten durch einen Steuerfehler aus der Bahn katapultiert und Perner aus dem Bob. Dieser fiel auf ein Bein von ihm und trennte den Unterschenkel ab

Alessandro Zanardi wechselte mehrmals zwischen Formel 1 und anderen Rennserien (v.a. CART) hin und her. 01 sein Unfall am Lausitzring; nach einem Boxenstopp schleuderte er auf die Rennstrecke, wo er vom Auto eines anderen Italieners “abgeschossen” wurde. Es gelang, ihn wiederzubeleben, seine Beine verlor er. Er hat mehrfach den Schwank erzählt, dass man ihm eigentlich die deutsche Staatsbürgerschaft verleihen müsste angesichts der vielen Infusionen (mit “deutschem” Blut), die er bekommen hat

Der australische Kricket-Spieler Phil. Hughes starb 2014, nachdem er vom Ball am Kopf getroffen wurde

Bekannt wurden die Forschungen des nigerianischen Arztes Omalu bezüglich Kopfverletzungen von American Football-Spielern. Anquan Boldin erlitt in der NFL zB Kopfverletzungen, nach einem Helm-auf-Helm-Zusammenstoss 08; Justin Strzelczyk starb nach seiner Karriere an solchen Verletzungen

In der österreichischen EH-Liga checkte 97/98 KAC-Verteidiger Christian Sintschnig den scheibenführenden Kapfenberg-Stürmer Sascha Benes derart heftig, dass dieser bewegungsunfähig auf dem Eis liegen bleibt. Benes ist seit diesem Abend vom Bizeps an abwärts gelähmt. Bei Travis Roy in einer nordamerikanischen Minor League war es so, dass er jemanden checken wollte, dabei aber gegen die Bande krachte

Ewald Lienen und sein aufgeschlitzter Oberschenkel 1981, die freiliegenden Muskelfasern, die Beschuldigungen gegen Otto Rehhagel, der Siegmann aufgehetzt haben soll. Der wurde Buddhist

“Howie” Morenz brach sich sein Bein 1937 in der NHL mehrfach, als ein anderer Spieler in ihn krachte als er am Eis lag

Der französische Turner Samir Ait Said erlitt bei Olympia 16 bei einer Landung einen Unterschenkelbruch

“Niki” Laudas berühmter Unfall 76, gefilmt von einem Zuschauer am Nürburgring, das Feuer das sein Gesicht und seine Lungen angriff, die Rettung durch Kollegen, die Heilung und Rückkehr

Kopfverletzungen bei Fussballern: Petr Cech 06 (seither immer mit Rugby-Helm), P. Battiston 82 (> Schumacher), Antognoni 81, Lawaree 05,…

Der US-amerikanische Wasserspringer Gregory Louganis (Kind einer schwedischen Mutter und eines samoanischen Vaters, von einer griechischstämmigen amerikanischen Familie adoptiert) schlug bei Olympia 88 mit dem Hinterkopf am Brett auf, gewann dennoch die Goldmedaillie

Häufig: Beinbrüche bei Fussballern durch Fouls oder Zweikämpfe, wie bei Diego Maradona 1983 (Andoni Goikoetxea…), Henrik Andersen bei der EM ’92 (nach Zweikampf mit Van Basten), Jibril Cisse 06, Eduardo 08, A. Simonsen 84, H. Larsson 99, Stering 78,…

Ronaldo de Lima hatte vom WM-Finale 98 bis zur WM 02 eine Serie von Verletzungen und Erkrankungen, am schlimmsten war der Kreuzbandriss ohne Foul, bei einem Dribbling, 2000. Völler wurde 85/86 durch Augenthaler an den Bändern bedient, Bernd Schuster 81 von Goikoetxea, Ballack 10 von KP. Boateng, Neymar im WM-SF 14,…

Der Brasilianer “Branco” bekam bei der WM 90 im Achtelfinale von argentinischen Betreuern eine Wasserflasche verabreicht, in die ein Sedativum gemischt war

Roberto Boninsegna wurde 1971 in einem EC-Spiel von Inter Mailand gegen Borussia Mönchengladbach von einer Getränkedose aus dem Publikum getroffen. Ähnliches gab es bei Oliver Kahn, Otto Konrad,…

Fouls im Fussball die keine (wirkliche) Verletzung nach sich zogen, dennoch irgendwie Aufsehen erregten. Wie der gestreckte Fuss von De Jong gegen “Xabi” im WM-Finale 10, Roy Keanes Einsteigen 01 gegen Haland, Zokora 12 gegen Emre B. (nach rassistischen Beschimpfungen),… Oder der grosse Pelé bei der WM 66. Brasilien hatte die vorangegangenen 2 Turniere gewonnen, Pele begann in England mit einem Freistosstor gegen Bulgarien, womit er als erster Spieler bei 3 WM-Turnieren getroffen hatte. Damit hatte es sich aber mit der Freude für Brasilien und Pele bei diesem Turnier. Die bulgarischen Spieler konzentrierten sich den Rest des Spiels darauf, Pele zu foulen, womit dieser nicht fit bzw einsatzfähig für das zweite Gruppenspiel, gegen die Auswahl Ungarns, war. Die Selecao verlor dieses Match, womit sie gegen Portugal einen Sieg brauchte. Die Portugiesen wussten auch um die Bedeutung Peles für das brasilianische Team, gingen ihn überhart an. Der englische Schiedrichter McCabe (Linienrichter im Match Bra-Bul) zeigte keinem Portugiesen die rote Karte, auch nicht João Morais. Pele humpelte irgendwann nur noch über den Rasen, Auswechselungen wurden erst 2 Jahre später eingeführt. Portugal gewann 3:1, Brasilien war draussen. Hierzu gehören auch gewisse Tätlichkeiten im Fussball, wie das Beissen von Luis Suarez (etwa gegen Chiellini bei der WM 14), Zidanes Kopfstoss gegen Materazzi 06,…

Die für Grossbritannien startende Südafrikanerin Zola Budd (-Pieterse) forderte bei Olympia 84 die Amerikanerin Mary Decker (-Slaney) im 3000-Meter-Lauf heraus. Während des Rennens kollidierten die beiden jedoch, so dass Decker stürzte und sich leicht an der Hüfte verletzte. Von verschiedenen Seiten wurde Budd (die nur 7. wurde) dabei Absicht unterstellt

Zu den Motorsportlern, die tödich verunglückten, gehören u.a. auch Attilio Bettega (85), Stefano Casiraghi (90), Josef Gartner (86), Jeffrey Krosnoff (96), Stefan Bellof (85), Caleb Moore (13), “Jim” Clark (68),…  Wayne Rainey (93), “Clay” Regazzoni (80) oder Martin Donnelly (90) kamen etwas glimpflicher davon

Cavaugnod, Milne, Poisson, Zoricic sind andere Skisportler, die tödlich verunglückten. “Bill” Johnson aus der USA war Abfahrts-Olympiasieger 84 am Bjelasnica in Sarajevo. Eigentlich war das seine einzige wirklich gute Saison (83/84, auch im Weltcup 3 Siege, 3. Platz im Abfahrts-Weltcup). Seine Karriere war eigentlich 1986 (3 Jahre nach seinem Einstieg bei den “Grossen”) zu Ende. Danach tauchte er mal nachts in einer Jogging-Hose vor dem Haus von Atomic-Chef-Rohrmoser im Land Salzburg auf. Vor dem Hintergrund vieler persönlicher Probleme versuchte er 2001 ein Comeback, mit 40 Jahren, stürzte bei den USA-Meisterschaften (was gar nicht so schlimm aussah), war danach gesundheitlich schlimm bedient, starb 16 an den Spätfolgen des Sturzes.

“Uli” Spiess sprang ja 1980 als Erster mit einem Satz über die drei “Kamelbuckel” der Saslong-Abfahrt in Wolkenstein im Grödner Tal, im Training und dann im Rennen, wurde 2. und 5. in der Doppelabfahrt. Viele machten es ihm nach, zu jenen die sich dabei verletzten, gehört Anton Steiner, gleich in diesem Training. Spiess kam als Führender im Abfahrts-WC (er hatte das erste Saison-Rennen in Val d’Isere gewonnen) nach St. Moritz, stürzte dort dann schwer (zur selben Zeit etwa wie Innauer dort, s.o.). Und lag dann im KH in Innsbruck mit Steiner in einem Zimmer…9

Kamelbuckel Gröden

Armin Assinger hatte 88/89 in Gröden aufgetrumpft (mit seinem zweiten Podestplatz), “rutschte” danach in die 1. Gruppe. Startete in Wengen im 1. Training mit der Nr. 1. Beim Russi-Sprung oben flog er zu weit, landete im Flachen, kam verdreht auf, beim folgenden Überschlag wurde auch noch das andere Knie ruiniert. “Ober- und Unterschenkel wurden eigentlich nur noch durch Haut und Nerven zusammengehalten”10, „Ehe mit mir was geworden ists schon wieder aus?“. In der langen Verletzungs-Pause (eineinhalb Jahre) eröffnete sich ihm dann aber sein späteres Leben. Er versuchte sich als Co-Kommentator beim ORF (kam gut an), kam mit seiner späteren Frau zusammen…11 Und es gelang ihm ein Comeback. Zu den schwersten Stürzen in Kitzbühel zählt sicher jener von Patrick Ortlieb 1999 (Oberschenkelbruch), zumal der danach nicht wieder zurück kam. Am Ende des Jahres war Ortlieb einer der Spitzenkandidaten der FPÖ für die Nationalratswahl

Michael Mair kam bei der WM-Abfahrt 87 von der Piste ab, ohne zu stürzen, fuhr dann weiter, war im unteren Teil wie im oberen (vor dem Missgeschick) einer der Schnellsten, wurde noch 21. Claus Tuchscherer, der Skispringer (und Nordische Kombinierer) der aus der DDR nach Österreich ging, verlor beim Springen bei der WM in Lathi 78 einen Ski, stürzte aber erst nach der Landung. Christian Morgenstern beendete nach seinem Sturz 2014, der mit einer Verletzung verbunden war, seine Karriere

Der Langstrecken-Surfer Arnaud de Rosnay verschwand 84 am Weg von China nach Taiwan, ist wahrscheinlich gekentert/ertrunken

Beim Wrestling ist auch die Frage des sportlichen Wertes gegeben. Der Mexikaner Perro Aguayo starb jedenfalls ’15 infolge eines Kampfes. Sein Gegner beförderte ihn per Sprungtritt mit dem Halsbereich voran in die Stahlseile. Er erlitt einen Herzstillstand infolge eines Wirbelsäulentraumas

Marcel Hirscher entging Ende 15 im Slalom von Madonna di Campiglio dem Absurz einer Kamera-Drohne (10 kg), die bei seinem Lauf im 2. Durchgang (aus 20 m) knapp hinter ihm aufschlug

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Die Karosserie, eine Magnesium-Legierung, brannte mit weisser Flamme, Helfer versuchten das Feuer mit Wasser zu löschen, feuerten den Brand dadurch aber noch mehr an
  2. Bei Testfahrten war Elio de Angelis verunglückt
  3. Übrigens: ORF-Reporter Heinz Prüller erzählte während Sennas Unfall gerade alte Geschichten, vom tödlichen Unfall von Wolfgang Berghe von Trips 1961 in Monza. Prüller erlitt durch die Vorfälle in Imola und Monaco nach Aussagen seiner Frau Nora Frey einen schweren Schock
  4. Ein Jahr nachdem seinem Jugendfreund Christian Perthaler bei der Eishockey-A-WM in Italien während eines Matches ein Blutgefäss im Kopf platzte
  5. So etwas gab es davor und danach nie wieder. Die besten 30 des Abschluss-Trainings, und nur sie, sollten im Rennen starten
  6. Zu den anderen namhaften Fussballern, die so ein Schicksal ereilte, gehört der Ungar Feher, im Jahr darauf in einem Spiel der portugiesischen Liga
  7. Der 2001 als Cheftrainer der ÖSV-Skispringer bei einem Strassenverkehrs-Unfall tödlich verunglückte
  8. Franz Klammer schrieb in seiner Biografie, der Heli sei über den elterlichen Hof in Mooswald geflogen, die Mutter hätte ihn bemerkt, noch nicht wissend, dass ihr Sohn darin lag. Franz war an dem Tag in Wien
  9. Den Abfahrts-WC 80/81 gewann Weirather, der eines der Gröden-Rennen gewonnen hatte
  10. Nicht unähnlich war die Verletzung des Franzosen Giraud-Moine 17 in Garmisch, bei dem beide Knie luxiert waren
  11. Marc Girardelli machte während einer schweren Verletzung den “Heli”-Flugschein

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