Russland, seine Revolutionen und alternative Entwicklungen

Eine Übersicht über die Weggabelungen bei den russischen Revolutionen 1917 inklusive der Vorlauf- und Folgeentwicklungen. 5 Tage vor der Wahl(farce) in Russland. Kontrafaktische Szenarien um diesen Wendepunkt der Weltgeschichte werden angerissen

* Ein Reformer am Zarenthron, statt Nikolai II., der 1894 letzter Zar wurde, einer der den politischen, sozialen und nationalen Herausforderungen anders begegnet wäre, vielleicht schon bevor sich Unmut in einer ersten Revolution 1905 äusserte (die zur Einrichtung einer Duma im Jahr darauf führte). Wenn Nikolaus/Nikolai etwas Macht abgegeben hätte, hätte ihm eine Revolution mit seinem Sturz erspart bleiben können (etwas, das man auch über den letzten Schah des Iran sagen kann). Noch im Winter 1916/17 hat der Zar eine Konferenz des Semstwo-Bundes unter Fürst Georgi Lwow in Moskau verboten.

* Ein anderer Verlauf der Kämpfe, in denen das russische Militär im 1. WK als Teil der Entente involviert war, also hauptsächlich an der Ostfront, wo es um die Grenzen Russlands gegenüber Deutschland, Österreich, dem wiederentstehenden Polen,… ging. Russische Kriegs-Ziele waren neben Einfluss und Gebietsgewinnen in Osteuropa auch Konstantinopel und Teile Anatoliens vom Osmanischen Reich sowie Teile Persiens. Erfolge des russischen Militärs hätten die Zarenherrschaft stabilisiert. Oder anders herum, die “Februarrevolution” war nicht zuletzt durch die Kriegssituation mit Deutschland und die Kriegsfolgen für die Bevölkerung bedingt. Die provisorischen Regierungen unter Lwow und Kerensky haben den Krieg an der Seite der Entente fortgesetzt, die imperialen Ziele des Zaren übernommen1, auch sie hatten aber wenig Erfolg. Andernfalls hätte die Oktoberrevolution ausbleiben können.

* Die Abdankung des Zaren/Kaisers durch die Revolution im März 1917 (“Februarrevolution”) verläuft anders bzw bewirkt eine andere Folge-Entwicklung. Und zwar die Erhaltung der Monarchie, unter Nikolais Bruder Michail, der vielleicht etwas Reform zulässt. Nach dem Februaraufstand (Julianischer Kalender), dem die Autokratie zum Opfer fiel, wollten auch manche Parteien eine konstitutionelle Monarchie. Und, Nikolai setzte damals auch seinen Sohn Alexei, den Bluter, ein, änderte noch am selben Tag diese Entscheidung zugunsten seines Bruders. Michael trat am Tag danach ab, nach einem Treffen mit Vertretern der provisorischen Regierung unter Georgi Lwow (der von den Rurikiden abstammte), die er gleichzeitig anerkannte.

Das Ende von 300 Jahren Romanov-Herrschaft, eine Dynastie, die sehr deutsch geworden war durch Heiraten. Wenn sich Michail (II.) Romanov also am 16. März (Gregorianischer Kalender) anders entschieden hätte, hätte er in der provisorischen Regierung und in der Duma auch einige Unterstützer gehabt. Es heisst, Michail (derwie seine Verwandten 1918 umgebracht wurde) wollte durch seine Abdankung die Monarchie erhalten, bzw sie durch eine Volksabstimmung über die Verfassung/Staatsform wieder-herstellen.

Die Provisorische Regierung unter Lwow und dann Kerensky bezog ihre Legitimation zum Einen vom Zaren-Bruder, dessen Zarentum umstritten ist, zum Anderen von der alten “zaristischen”, zuletzt 1912 gewählten Duma. Der unter sehr eingeschränktem Wahlrecht gewählten Duma. Die Republik wurde erst im September vom damaligen Premierminister Alexander Kerensky proklamiert. Die von Kommunisten dominierten Sowjets hatten ab Februar schon gewisse Macht im Land bzw bildeten Parallelstrukturen.

* Eine andere Entwicklung der “Juli-Krise” ’17 und der Kornilow-Affäre, welche den Zustand nach der Februar-Revolution erhalten hätte, mit der Provisorischen Regierung (mit oder ohne Bolschewiken), und zu einer Demokratisierung hätte führen können

Im Sommer 17 kam einiges zusammen: Streit in der Koalitionsregierung unter Lwow, u.a. über die Frage der Autonomie der Ukraine (s. u.), der Auseinanderfall der Regierung, eine neue Regierung unter dem Sozial-Revolutionären Kerensky, Kriegsniederlagen (Scheitern der Kerensky-Offensive) und wirtschaftliche Engpässe, die den Bolschewiken und dem von ihnen dominierten Petrograder Rat (Sowjet) der Arbeiter- und Soldaten-Vertreter2 Auftrieb gaben, sowie das von Armeechef Lew Kornilow im August angeordnete Vorgehen gegen den Petrograder Sowjet. Dieser war eine Konkurrenz zu den provisorischen Regierungen3 und versuchte im Revolutionsjahr, seinen Wirkungsbereich über St. Petersburg/Petrograd hinaus auszudehnen, baute eine Miliz, die Roten Garden, auf.

General Kornilow, der aus einer Kosaken-Familie stammte, war in diesen Jahren im Weltkrieg, im revolutionären Russland und im Bürgerkrieg (in der Weissen Armee) engagiert. Im August 17 ordnete er Truppen an, den Petrograder Sowjet gewaltsam aufzulösen, den er als eine Störkraft ansah. Premier Kerensky hatte er dabei nicht auf seiner Seite. Die Sache scheiterte, da der Sowjet in der Hauptstadt bewaffnete Einheiten mobilisieren konnte. Und Macht verschob sich von der Regierung zur “Gegenregierung”. Die Armee waren in den oberen Rängen ziemlich zaristisch/monarchistisch, drängte zu mehr Macht, einem anderem Kurs. Die Bolschewiken wurden zunehmend als Bollwerk gegen eine Rückkehr der Zarenherrschaft gesehen. Hätte die russische Armee aber den Sowjet aufgelöst, wären die Bolschewiken und andere linke Kräfte nachhaltig geschwächt gewesen, so dass die “Oktoberrevolution” hätte ausbleiben können.

Sich ein Pluralismus hätte erhalten bzw etablieren können. Aus marxistischer Sicht gab es aber unter den pluralistischen Regierungen der Monate März bis November keine (echten) Reformbemühungen und waren diese dominiert von den Anliegen der bisher herrschenden Klasse(n).4 Auch die Konstitutionell-Demokratische Partei (KD, “Kadetten”), deren Chef Pavel Miliukov Aussenminister war, war demnach eine Oberschichtpartei, die auf Erhaltung von Privilegien aus war, wenn auch nicht auf eine Fortsetzung der Zarenherrschaft (Monarchie).5 Die provisorischen Regierungen haben aber das universale Wahlrecht für Lokalwahlen eingeführt, weiters Gleichheit aller Bürger und bürgerliche Rechte. Jedoch: Die Wahl einer Verfassungsgebenden Versammlung (Konstituante), die die Weichen für die Zukunft Russlands stellen sollte und die Reformarbeit legitimieren, wurde ab Februar 17 immer wieder verschoben. Und: Infolge der Juli-Krise gewannen die linken Parteien (Petersburger Sowjet, v.a. Bolschewiken) wie gesagt auf Kosten der bürgerlichen (provisor. Regierung aus KD und anderen) an Rückhalt in der Bevölkerung.

* Auch die Stellung nicht-russischer Volksgruppen waren in der Übergangsphase vom Zarenreich zur Sowjetunion ein Thema, die SU (und ihre Nachfolgestaaten) hätte(n) damals andere Grenzen bekommen können. Die provisorische Regierung akzeptierte die Unabhängigkeit Polens von Russland, was aber weniger grosszügig war als es vielleicht aussieht; denn Polen war zu diesem Zeitpunkt vom Deutschen Reich und Österreich-Ungarn besetzt, hätte auch Gebiete dieser zwei Kriegsgegner Russlands reklamieren können… Mit der Unabhängigkeit Finnlands taten sich die russischen Übergangsregierungen schon schwerer. Das “Grossfürstentum” Finnland war mit dem Russischen Reich mehr oder weniger durch eine Personalunion verbunden (und genoss innere Autonomie), hätte nach der Abdankung von Nikolai/Nikolaus eigentlich unabhängig sein müssen… Die russische Regierung argumentierte aber, dass pro-deutsche Elemente in Helsinki das Sagen hätten, akzeptierte die finnische “Autonomie”-Erklärung vom Juli 17 nicht. Die Ukraine war (und ist) natürlich für Russland als Nation noch viel wichtiger.

Im Juni 17 erklärte die ukrainische Rada die Autonomie dieses Teils des Russischen Reichs, und im Jänner 1918 die Unabhängigkeit, unterstützt von Deutschland und Österreich. Dies brachte die erste provisorische Regierung zum Auseinanderfall, die KD (“Kadetten”) unter Miliukov wollten die Rada im Gegensatz zu anderen Parteien nicht anerkennen, sah einen deutsch inspirierten Separatismus, verliessen die Regierung. Kerensky sagte beim ersten Kongress der Sowjets Russlands im Juni/Juli, er anerkenne die Rechte der Ukraine und Finnlands, aber eine gewählte russische Konstituante müsse eine Abspaltung billigen. Die in den Sowjets dominierenden Bolschewiken riefen 17 eine Ukrainische Sowjet-Republik aus. Bei der Wahl zu der Konstituante im November 17 stimmten etwa 70% der Ukrainer für ukrainisch-nationalistische Parteien.  1917 bis 1921 wurde um die Ukraine gekämpft, eigentlich handelte es sich um Anteile verschiedener Kriege, die sich zT überschnitten, das Land wurde schliesslich Teil der Sowjetunion.

Natürlich ging es russischen Politikern bei der Behandlung separatistischer Tendenzen auch darum, dass das Reich an allen Rändern und auch mittendrin bröckeln und auseinanderfallen könne. Im Kaukasus entstanden in den Jahren innerer russischer Wirren auch (drei) unabhängige Staaten, in Zentralasien versuchte man das auch, die baltischen Staaten wurden mit Weltkriegsende unabhängig, Polen und Finnland ja auch… Was Teil des russischen Kerngebiets war, war und ist nicht so eindeutig zu beantworten, und gerade im Fall der Ukraine nicht.

Lenin nicht aus der Schweiz nach Russland durchgelassen

Wladimir Uljanov (“Lenin”) wurde im Zarenreich wegen seines politischen Aktivismus in die sibirische Verbannung geschickt, war dann 17 Jahre im Exil, zuletzt in der Schweiz.6 Als 1914 der Krieg in Europa “ausbrach”, beschlossen die dortigen sozialistischen Parteien, die Regierungen ihrer Länder zu unterstützen, die russische tat das nicht. Lenin unterstützte, wie auch schon 1905 (als es auch eine Revolution während des Kriegs gab), die äusseren Feinde des zaristischen Russlands; im Inneren sah er die Menschewiki als Hauptgegner.7 Lenin wollte den “imperialistischen Krieg” in einen “Bürgerkrieg” zugunsten der Proletarier verwandeln.

Das Deutsche Reich (Kriegsgegner Russlands), nämlich Erich Ludendorff, erteilte “Lenin” und seinen Anhängern im April 17 die Genehmigung, mit dem Zug über Deutschland nach Russland zurückzukehren. Um Russland zu destabilisieren.  Kaiser Wilhelm II., Verwandter des inzwischen inhaftierten Ex-Zars Nikolaus II., soll dies gebilligt haben. Die Gruppe aus 31 russischen sozialistischen Revolutionären unter unter Lenin/Uljanov konnte in einem versiegelten Zug aus der Schweiz über Deutschland fahren, über Schweden, kamen in Finnland in russisches Gebiet, schliesslich nach Petrograd/Petersburg (vor dessen Toren der ehemalige Zar und seine Familie inzwischen interniert waren).8 Nach seiner Ankunft forderte Lenin den sofortigen Rückzug Russlands vom Krieg und die Machtübergabe an Arbeiter- und Soldaten-Räte, begann gegen die Regierungen9 zu arbeiten, die für 9 Monate Herrscher Russlands waren. Im Juli entging er knapp einer von Regierung angeordneten Verhaftung, tauchte unter in Finnland. Sechs Monate nach seiner Rückkehr brach Lenin eine neue Revolution in Russland “vom Zaun”, die zu einer Alleinherrschaft der Bolschewiki führte, und die das Land (und andere) für Jahrzehnte prägen sollte

Wenn der Erste Generalquartiermeister Ludendorff (mit Hindenburg, seinem Kollegen der Obersten Heeresleitung, Quasi-Diktator Deutschlands) also 1917 anders entschieden hätte, etwa die mittelfristigen Auswirkungen eines sozialistischen Russlands auf Deutschland in seine Entscheidung mit einbezogen hätte… Die neue Revolution im November war sehr stark mit der Person Lenin verbunden, der dann, zunächst als Revolutionsführer, Machthaber wurde. Im Idealfall wäre Russland ohne Oktoberrevolution einen Weg der Demokratisierung gegangen. Die Linke “einzubauen” wäre aber eine grosse Herausforderung gewesen.

Im Fall eines erzwungenen Verbleibs in der Schweiz wäre auch ein weiteres Alternativszenario möglich gewesen, das etwa (der Schweizer) Christian Kracht in „Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten“ ausgemalt hat. Bevor die Februarrevolution in Russland im März 17 Lenins ganze Aufmerksamkeit bekam, hat er sich auch in Schweizer Angelegenheiten engagiert. Vor allem während seines Aufenthalts in Zürich, wo er versuchte, die Sozialdemokratische Partei (SP) zu spalten, um eine Bewegung zu gründen, die auch in der Schweiz eine proletarische Revolution herbeiführen könne. Der Generalstreik vom November 1918 in der Schweiz (“Landesstreik”) hätte sich mit einem Lenin im Lande zu einem Kampf der bewaffneten Arbeiterschaft um die Macht entwickeln können

* Den Menschewiki gelingt es, sich nach Oktoberrevolution (mit) an der Macht zu halten.

Am 7. November (25. Oktober des damals in Russland gültigen Julianischen Kalenders) stürmten die Roten Garden den Winterpalast in Petersburg und nahmen die Regierung gefangen, die Bolschewiken (mit Unterstützung eines Teils der Sozial-Revolutionäre und anderer Linker) übernahmen mit dieser Oktoberrevolution die Macht. Bolschewiken-Führer Lenin wurde Staats- und zeitweise Regierungschef, bis zu seinem Tod 1924, herrschte als autoritärer Absolutist, wie die Zaren. Während die Kerensky-Regierung (mit Aussenminister Miliukov) das russische Kriegsengagement bis zuletzt aufrecht gehalten hatte, zog sich Sowjet-Russland bald vom “Weltkrieg” (europäischen Krieg) zurück, mit dem Friedensvertrag von Brest-Litowsk vom März 1918 mit den Mittelmächten, nach 2-monatigen Verhandlungen.10

Ebenfalls im November 17 der zweite Sowjet-Kongress Russlands, mit Bolschewiken, Sozialrevolutionären, Menschewiki, den damals noch mit regierenden. Es gab eine deutliche Mehrheit für eine Übertragung aller Macht an die Sowjets, die anderen Optionen (Demokratie,…) bekamen viel weniger Zuspruch. Im selben Monat auch die Wahl zur Konstituante; Sieg der Sozial-Revolutionären Partei unter Chernov, vor den Bolschewiken unter Lenin, den Kadetten unter Miljukow, den Menschewiken unter Martow, den Parteien der verschiedenen Nationalitäten (Ukrainer, Georgier,…). Diese Duma trat im Jänner 18 zusammen, arbeitete aber nie, manche boykottierten die regierenden Bolschewiken, andere wurden von ihnen behindert, Lenin liess die Versammlung bald auflösen. Die RSDRP-Bolschewiki war bals die einzige herrschende und zugelassene Partei11, nannte sich 1918 in Kommunistische Partei Russlands (Bolschewiki), RKP(B), um.12

Wahlplakate November 17 Petersburg

 

* Ein anderer Verlauf bzw Ausgang des russischen Bürgerkriegs (1917-22), ein Sieg der Weissen

Die Gegner der “Roten Bewegung” waren oft auch Reaktionäre, Zaristen, aber auch Bürgerliche, gemäßigte Sozialdemokraten, Vertreter nicht-russischer Nationalitäten, und wurden von diversen Westmächten unterstützt. Bei einem solchen Ausgang wäre sowohl die Etablierung einer parlamentarischen Demokratie wie auch eine Rückkehr zur Zaren-Diktatur13 möglich gewesen. Statt der Gründung der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjet-Republik (Juli 18), als Vorstufe zur Gründung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken 1922. Der Bürgerkrieg war im Westen mit einem Krieg mit Polen um die Grenzen sowie anderen inneren Konflikten verbunden14, auch der endgültige Rückzug aus dem Weltkrieg mit dem Brest-Friedensvertrag 1918 war in diese Entwicklung eingebettet.15

* Joseph “Stalin” (Dschugaschwili) setzt sich nicht als Nachfolger Lenins durch, entweder weil dieser nicht so früh stirbt, oder weil sich “Trotzki” als dessen Nachfolger etabliert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Der Zusammenhang mit dem Abschnitt über Grenzen und Minderheiten ist offensichtlich
  2. Петроградский Совет рабочих и солдатских депутатов
  3. Dvoyevlastiye, “Doppelherrschaft”
  4. https://www.marxists.org/history/etol/writers/haynes/1997/xx/parlalt.htm
  5. Die Partei ist in mehrerer Hinsicht der iranischen Jebhe-ye Melli (Nationale Front) ähnlich, mit ihren Flügeln/Strömungen und ihrer Rolle (bzw ihrem Widerstand) beim Übergang von einem Totalitarismus zum anderen
  6. Insgesamt verbrachte er sechseinhalb Jahre in der Schweiz: 1903-1905 und 1908 in Genf, 1914-1915 in Bern und 1916-1917 in Zürich
  7. 1903 bei einem Parteitag im Exil in GB die Spaltung der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands (RSDRP), hauptsächlich über Lenins Ansichten bezüglich strategischer und organisatorischer Fragen (dem Weg zum Ziel, welches für beide Lager ähnlich aussah), in “Bolschewiki” (Lenin, Kamenev, Bucharin, Stalin,…) und “Menschewiki” (Martow, Axelrod, später Plechanow; eigtl. in der Mehrheit!); Trotzki „pendelte“ zwischen den Fraktionen. Diese Spaltung soll vom zaristischem Regime („U-Boot“ Malinowski) gefördert worden sein. 1912 die endgültige Aufspaltung, in eine bolschewikische und eine menschewikische RSDRP
  8. Catherine Merridale hat in “Lenins Zug” diese Fahrt dramatisiert
  9. Deren Oberhaupt nicht nur Regierungs- sondern auch Staatschef war
  10. Der französische Premier G. Clemenceau sagte 1918 zu den Ansprüchen der inzwischen (in Westeuropa) exilierten bürgerlichen Herrscher Russlands bezüglich Nachkriegsregelungen: “Russland ist ein neutrales Land, das mit unseren Feinden einen Separatfrieden geschlossen hat”
  11. Der linke Flügel der Sozialrevolutionäre schloss sich den Bolschewiki an
  12. 1925 in Kommunistische Allunions-Partei (Bolschewiki), WKP(B), 1952 in Kommunistische Partei der Sowjetunion (KPdSU)/ Kommunistícheskaya pártiya Sovétskogo Soyúza/ KPSS
  13. Mit einem Nikolaus II. der befreit hätte werden können ider einem anderen Romanov, seinem Bruder Michail oder seinem Cousin Kyrill
  14. Unabhängigkeitsbestrebungen der Ukraine, Georgien, Kasachstan,…
  15. Siehe Punkt über Entstehung anderer Grenzen